Kieswerk und Schotterwerk
„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“
Zertifizierte Steinprodukte aus regionalen Rohstoffen!

Sande, Riesel, Kiese, Splitte, Schotter in unserem Kies- und Schotterwerk in Lenggries, Ortsteil Bairahöfe. Hier produzieren wir 18 unterschiedliche Produkte aus dem Rohstoff „Kies“ aus unseren eigenen Kiesgruben. Diese Produkte sind zum Großteil zertifiziert und normiert. Wir produzieren in unserer dem Stand der Technik entsprechenden Aufbereitungsanlage, computergesteuert und automatisch.
Aufgrund unserer Geologie am nördlichen Alpenrand, die wir nicht beeinflussen oder verändern können, bestehen unsere Sande und Kiese zu rund 85 % aus Kalkgestein. Dies ist ein festes, frostsicheres, dauerhaftes Naturprodukt, entstanden etwa vor 10 Millionen Jahren im Urmeer Tethys aus den Schalen von Muscheln und Kleintieren aber auch aus dem Knochenbau von Fischen und aus Korallenriffen. Die Eiszeiten der Erdgeschichte, zuletzt etwa vor 12.000 Jahren, beförderten dieses Kalkgestein durch Gletscher und große Schmelzwassermassen in den Isarwinkel und das Isartal, dabei wurden die Gesteinsbrocken gerundet. Somit steht uns dieses Gestein heute als Kies und als Rohstoff für unsere Produkte zur Verfügung.
Unsere Sande und Riesel werden zuerst als Rohgestein mehrmals gewaschen, gebrochen, gesiebt, klassiert, zentrifugiert, entwässert. Hierzu durchläuft das Gestein zwei unterschiedliche Waschanlagen, drei verschiedene und unterschiedliche Brechstufen, eine Entholzung und eine Klassierung von 0,063 mm bis 32 mm.
Es handelt sich dabei um Natursand, Betonsand, Putzsand, Estrichsand, Mischsande, gewaschene Riesel von 4 bis 32 mm, Brechsand in verschiedenen Körnungen, Edelsplitt in verschiedenen Körnungen, Sandkies- und Sandsplittgemische, Mineralbetone, Schottertragschichten und verschiedene Mineralstoffgemische.
Diese Produkte werden eingesetzt im gesamten Baustoff-, Bau- und- Gartenbaugewerbe. Es gibt keine Baustelle, sei sie auch noch so groß oder klein, bei der nicht diese Produkte zum Einsatz kommen. In jedem Gebäude, in jedem Haus, in jeder Hütte, in jeder Straße und in jedem Garten sind unsere Baustoffe enthalten. Ohne diese gebe es keine Trinkwasserversorgung, kein fließendes Wasser im Haus und auch keine Toilette, weil es kein Kanalsystem und keine Kläranlage gäbe. Aus diesen Baustoffen wird auch Beton produziert, der wichtigste Baustoff der Welt. Sogar die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft spielen in Sandkästen.
Wir können alle unsere Produkte auch nach Ihren spezifischen und individuellen Wünschen mischen und kombinieren.
In unserer modernen Gesteinsaufbereitungsanlage produzieren wir gewaschene Splitte und Edelsplitte mit einer Körnung im Bereich von 2-16mm
Der echte Findling hat eine ganz klare Definition: in den vergangenen Eiszeiten unserer Erdgeschichte, zuletzt im Quartär vor etwa 10.000 Jahren, wurden durch mächtige Gletscherströme in den Alpen riesige Felsbrocken aus den Gebirgen gerissen. Die Gletscher bewegten sich oft mehrere 100 km aus den Bergen heraus Richtung Flachland, ebenso weit wurden auch diese Felsbrocken mit transportiert. Dabei verloren sie bereits während des Transportes im Eis ihre scharfen Bruchkanten.
Je weiter sich der Gletscher ins tiefere und somit wärmere Flachland vor bewegte, desto mehr schmolz das Eis, desto größer wurden die von oben ins Tal strömenden Wassermassen, die die Felsbrocken weiter mit sich rissen bzw. talwärts schoben oder rollten. Dabei wurden die Brocken zerkleinert und gleichzeitig gerundet, sie verloren gänzlich ihre ursprünglichen Bruchsteinen-Kanten. Durch die Zerkleinerung entstand ganz nebenbei auch Kies und Sand – und je weiter das Geröll transportiert wurde, desto feiner wurden Sand und Kies. So entstand die Münchner Schotterebene.
Mit zunehmender Erderwärmung zogen sich die Gletscher zurück und die Schmelzwässer wurden weniger. Dabei bildeten sich mächtige Kiesablagerungen sowohl in den großen Geröll-Deltas der sich im Flachland verlangsamenden Flüsse als auch seitlich zu Gletschern und daraus entstehenden Wasserströmen. Die noch verbleibenden großen bis sehr großen, jedoch gerundeten Steine bzw. ehemaligen Felsbrocken wurden in das abgelagerte Geröll eingelagert oder blieben alleine in der Landschaft zurück.
Diese großen Steine, Relikte aus vergangenen Eiszeiten, nennen wir Findlinge. Wir finden Sie heute in großen Kiesgruben, hauptsächlich südlich von Bad Tölz im Isarwinkel und im Tal der oberen Isar aber auch in anderen Flusstälern der südlichen Loisach und im oberen Inntal. Wanderer entdecken Findlinge an den Flanken oberhalb unserer Flüsse auf dem Weg ins Gebirge. Findlinge sind ein Lesebuch der Erdgeschichte. Oft tragen sie Kratz- und Schleifspuren des Gletschers, der sie befördert hat, oder es treten Fossilien, Korallen oder sonstige Versteinerungen auf der Oberfläche des Steins ans Licht.
Findlinge werden heute gerne verwendet zur Dekoration von Ortskernen, öffentlichen Flächen oder auch privaten Hausgärten. Findlinge sind Zeitzeugenaus aus längst vergangenen Epochen. Steinmetze, Künstler und Bildhauer machen aus den Findlingen Brunnenanlagen, Kunstwerke, Waschbecken oder auch bekletterbare Spielobjekte auf Spielplätzen und auf Marktplätzen.
Den Findling gibt es nicht überall zu kaufen. Man muss ihn finden. Wir finden ihn oft.
Transportbeton:
Gerhard Glas
0176/15055070
Büroleitung und Schüttgutverkauf:
Andreas Keck
0176/15055069
Betriebsorganisation, Bauleitung:
Dipl.-Ing. (FH) Bodo Dreisbach
0176/15055064
Bauleitung, Kalkulation:
Dipl. Ing. (FH) Uwe Praß
0176/15055062
Bauleitung:
Florian Beck (Bautechniker)
0176/15055068
Bauleitung:
B. Eng. Anton Willibald
0176/15055089